Besucherzähler
Technik

Welche Technik setze ich für die Fotografie ein?


  1. Analoge Fotografie: 

  Viele Jahre habe ich mit analogen Kameras von Minolta fotografiert. Die Filme wurden mit der Zeit immer besser
  und da ich meine Bilder gerne projiziere, war ich noch lange Zeit ein Verfechter der analogen Fotografie. Brauchte
  ich die Bilder im digitalen Format, so habe ich die Dias halt eingescannt. Außerdem war mir die Bildqualität, die
  Digitalkamras lieferten, lange Zeit nicht gut genug. Das hat sich aber geändert. Digital aufgenommene Bilder sind
  heute qualtativ besser als eingescannte. Ein weiterer Vorteil der digitalen Fotografie besteht in der sofortigen
  Kontrolle und der Möglichkeit auf sehr einfache Weise Ausschnittsvergößerungen und Korrekturen vornehmen zu
  können. Man kann darüber streiten, ob z.B. Tier- oder Landschaftsaufnahmen am Computer verändert werden
  dürfen, z.B. indem Teile anderer Bilder hineinkopiert werden. Aber gegen eine Verbesserung (z.B. horizontale
  Ausrichtung schiefer Bilder) ist sicher nichts einzuwenden.


  2. Digitale Fotografie:

 
Seit März 2007 fotografiere ich nun auch mit verschiedenen digitalen Kameras. Hierbei verwende ich sowohl Kompakt-,                                      
System- sowie Spiegelreflexkameras, je nach Bedarf. Bei Kameras mit Wechselobjektiven ist darauf zu achten, dass                                           die Kamera über ein automatisches Sensorreinigungssystem verfügt. Jedes Mal wenn die Kamera ein- bzw. ausgeschaltet                                       wird, wird der Sensor in hochfrequente Schwingungen versetzt und schüttelt Staub und andere Verunreinigungen ab. Das                                     funktioniert in der Regel hervorragend. 



  Erfahrungen: 

  Beginnen wir wieder mit der analogen Fotografie. Wie bereits gesagt, wurden die Filme in den letzten Jahren
  immer besser und liefern heute eine hervorragende Bildqualität. Mein bevorzugter Film für Landschafts- und
  Städteaufnahmen ist der Fujichrome Velvia 100 Professional. Er ist der Nachfolger des legendären Fujichrome
  Velvia (mit ISO 50). 

  Seine Eigenschaften:
  Exzellente Schärfe, sehr feinkörnig und satte Farben. Für die Portraitfotografie ist dieser Film allerdings
  weniger geeignet, da er recht kontrastreich arbeitet.  Nachteil:  Der Film ist leider nicht gerade billig und nur
  schwer zu bekommen. Selbst renommierte Händler haben den Film häufig nicht verfügbar. Auf Reisen im Ausland
  kann man das ganz vergessen. Deshalb bestelle ich meinen Bedarf an Filmen rechtzeitig beim Fotoversandhandel.
 
Wer jedoch einen weicher arbeitenden Film bevorzugt, ist mit dem Fujichrome Sensia sicher besser bedient. 


  Mit der digitalen Fotografie habe ich inzwischen ebenfalls einige Erfahrungen sammeln können. Hierzu kann ich folgen-
  des sagen. Viele digitale Kameras liefern bereits im JPG-Format qualitativ sehr hochwertige Bilder. Das RAW-Format
  bringt nur dann noch etwas mehr Qualität, wenn bei extrem hohen Kontrasten fotografiert werden muss. Die
  Umwandlung von Bildern im RAW-Format kann direkt in der Kamera geschehen, oder besser später mit Hilfe des
  mitgelieferten oder eines anderen RAW-Konverters am PC. Von Bekannten habe ich gehört, dass deren Kameras
  nicht immer wirklich gute Ergebnisse im JPG-Format liefern. Viele meiner Bekannten arbeiten deshalb generell mit                                              dem RAW-Format und anschließender Umwandlung am PC.

  Thema RAW-Konverter: Wie bereits erwähnt, bringt das RAW-Format insbesondere dann Vorteile, wenn bei extrem
  hohen Kontrasten fotografiert werden muss. Mit einem guten RAW-Daten Konverter läßt sich aus sehr hellen oder sehr
  dunklen Bildpartien noch Zeichnung herausholen. Allerdings habe ich recht lange gesucht, um einen wirklich guten RAW-
  Konverter zu finden. Der eine lieferte scharfe und glatte Bilder, aber die Farben waren unmöglich. Bei einem anderen
  waren die Farben zwar einwandfrei, dafür aber die Ergebnisse in Sachen Schärfe und Körnung unbefriedigend. Heute                                           arbeite ich ausschließlich mit DxO. Mit diesem RAW-Konverter erhalte ich sehr gute Resultate, da es spezielle Profile                                         für verschiedene Kamera- Objektivkombinationen gibt.